Heute gab es Gurgel- und Schlundfleisch + geraspelte Möhre, geraspelte Birne, Tomate, Bierhefe, Distelöl und Quark.
Sie kann sich zunehmend für das Barfen erwärmen. Auch wenn sie meistens ihr noch unbekannte Napfbestandteile auf dem Boden ausspuckt und erstmal einer eingehenden Betrachtung unterzieht. Meistens bestehen diese Dinge ihrer kritischen Betrachtungsweise und sie finden den Weg in das Löckchen hinein.
Zwischen Winnie und Josh hat es sich eingebürgert zu warten, bis der andere fertig ist um dann - in stillem Einverständnis - die Näpfe zu tauschen, um zu sehen was der andere vielleicht übriggelassen hat. In dieses Rotationsystem wird Flora natürlich einbezogen. Da Winnie aber bekannt dafür ist, sein Futter einzusaugen und in Sekundenbruchteilen mit Futtern fertig zu sein, sitzt er auch entsprechend früh in gebührendem Abstand (!!! Hund lernt *g*) in Floras Küchenteil und wartet darauf die Reste ihres Napfes plündern zu können.
Aber für sein Empfinden braucht sie ungehörig lange zum Futtern. Wenn sie die einzelnen Futterbestandteile auseinandernimmt (ich mische das noch nicht zusammen, um herauszufinden was sie gar nicht mag), kann ich seine telepathischen Gedanken über seinen Kopf regelrecht sehen:
"Iss den 40 %igen Quark besser nicht! Der ist in Deinem Alter nicht gut für Deine Linie."
"Laß die Tomaten doch liegen. Die sollen giftig sein!"
"Die Birnen solltest Du nicht essen. Die sind zu süß. Denk an Deine Zähne!"
"Das Fleisch!!! Iss bloß das Fleisch nicht!! Denk an die medikamentösen Rückstände, die da drin sein sollen. Und überhaupt: das kannst Du ethisch gar nicht verantworten das Zeug zu essen!"
"Kartoffeln!! Vorsicht!!!! Die sind ganz gefährlich für das Hüftgold. Die gehen ohne Umweg auf die Figur. Laß sie liegen: ich opfere mich!"
...
Und wenn Flora ihren Napf mal so richtig blankputzt nach dem Futtern, dann sitzt Winnie da, verzweifelt ... weil für ihn nix mehr übrigbleibt. Dann seuft er einmal tief und schleicht sich von dannen. :-)
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